BARMER

Tarifinfo BARMER GEK

Tarifinfo BARMER GEK

Tarifverhandlungen zu einem TV „Fusionsauswirkungen

Vorab-Info zu dem Verhandlungsergebnis über die Anpassungen des Manteltarifvertrages und TV aufbruch:

In ihrer Sitzung am 31. August 2016 hat die Bundestarifkommission den, in unserem Flugblatt vom 26. Juli 2016, erläuterten Änderungen zugestimmt.

Anforderung der Arbeitgeberin zu einem TV „Fusionsauswirkungen“:

Darüber hinaus hat die Arbeitgeberin der Tarifkommission einen Vorschlag für einen Tarifvertrag „Fusionsauswirkungen“ vorgestellt.

Die Hauptforderung ist, dass die Beschäftigten der BARMER GEK zur Durchmischung mit den Beschäftigten der Deutschen BKK erneut versetzt werden sollen.

Aus unserer Sicht ist es zwar notwendig und wichtig, den Kolleginnen und Kollegen der Deutschen BKK ab dem 01.01.2017 die Möglichkeit zu geben, sich schnell und unkompliziert in die neuen Strukturen der BARMER zu integrieren. Allerdings darf hierbei nicht vergessen werden, dass die Kolleginnen und Kollegen der BARMER GEK bereits einen teils schmerzhaften Prozess der Durchmischung erlebt haben. Sie beginnen gerade erst sich in den neuen Strukturen und mit neuen Kolleginnen und Kollegen zurechtzufinden.

Die Tarifkommission ist daher nach einem ausführlichen Abwägen des Vorschlages zu dem Schluss gekommen, dass das erneute Versetzen durch einen Tarifvertrag keinesfalls das richtige Instrument ist, um die Kolleginnen und Kollegen der BARMER GEK und der Deutschen BKK einander näherzubringen.

ver.di kann es nicht verantworten, einen Tarifvertrag zu verhandeln, der das ohnehin bestehende Direktionsrecht der Arbeitgeberin erweitert.

Die Verhandlungen zu einem Tarifvertrag „Fusionsauswirkungen“ wurden seitens der Bundestarifkommission einstimmig abgelehnt!

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Gibt es dennoch

weiteren Verhandlungsbedarf?

Ein weiteres Thema, welches die ver.di Tarifkommission beschäftigt, ist die hohe Belastung der Kolleginnen und Kollegen in der Härtefallbearbeitung. Die saisonalen Spitzen konnten bislang durch organisatorische Maßnahmen der Arbeitgeberin nicht gelöst werden.

Den Vorschlag dies mit Samstagsarbeit zu bekämpfen hat ver.di bereits im letzten Verhandlungstermin strikt abgelehnt!

Auf Bitte der betroffenen Kolleginnen und Kollegen wird die ver.di Bundestarifkommission dennoch zu diesem Thema in Verhandlungen einsteigen, jedoch einer Vereinbarung nur zustimmen, wenn eine klare Entlastung in Verbindung mit klaren Rahmenbedingungen zur Ausweitung der Arbeitszeitkonten innerhalb der Woche festgehalten werden.

Die ver.di Rahmenbedingungen sehen wie folgt aus:

  • Festlegung der Standorte
  • kein Outsourcing
  • maximale Stundenzahl
  • klare Abbauregeln
  • nur für § 62
  • Selbstbestimmung des Abbaus
  • absolute Freiwilligkeit des Zeitaufbaus
  • Beibehaltung des Arbeitszeitrahmens
  • ein festgelegter Pilotzeitraum

Hierzu werden am 05.Oktober 2016 Tarifverhandlungen aufgenommen.

Wir informieren euch zeitnah!

 

Eure gemeinsame ver.di Tarifkommission

BARMER GEK und Deutsche BKK