Betriebskrankenkassen

Deutsche BKK / BKK Essanelle - Tarifinfo 11/2014

Deutsche BKK / BKK Essanelle - Tarifinfo 11/2014

Kein Angebot für die Beschäftigten der Deutsche BKK

Am 12. November 2014 fand in Berlin die 2. Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Entgelte statt. Zu unserer Forderung, zuerst die Tabellenwerte der BKK Essanelle anzuheben und sodann die Tabellen beider Kassen um 5,5% anzuheben, hatten die Arbeitgeber in der 1. Verhandlungsrunde mit folgendem Angebot beantwortet:

  • 2% für 2015 1,5% für 2016

»Neues« Angebot in der 2. Verhandlungsrunde: Keines!

Es bleibt bei dem Angebot aus der ersten Runde.                                                            

Die Erhöhungen in der gesamten GKV betragen für 2014/2015 durchschnittlich 5%. Die Beschäftigte der Deutschen BKK haben in den letzten 10 Jahren mit 3 Nullrunden erheblich zum Fortbestehen der Deutschen BKK beigetragen. Es ist an der Zeit, an der normalen Lohnentwicklung im GKV-Bereich teilzuhaben.

Ein neuer Verhandlungstermin konnte noch nicht vereinbart werden. Dazu wollten die Arbeitgeber erst eine Klärung untereinander herbeiführen.

Ein »neues« Angebot für die Beschäftigten der BKK Essanelle

Zwischen der 1. und 2. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber der BKK Essanelle die Dienstvereinbarung Incentive (variable Zahlung je nach Betriebsergebnis) gekündigt.

Damit verlieren die Beschäftigten im Durchschnitt 3,82% ihres monatlichen Einkommens. In der 2. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber nun folgendes Angebot für die Beschäftigten der BKK Essanelle vorgelegt:

  • 2% für 2015
  • plus 50 Euro Zulage monatlich befristet für 2015
  • plus Angleichung des Weihnachtsgeldes ab 2015 von 95% auf 100%
  • = laut Arbeitgeberrechnung +3,83%
  • 1,5% für 2016

Damit bezahlen die Beschäftigten die Erhöhung in 2015 vollständig selbst!

Nach einer Unterbrechung haben die Arbeitgeberangeboten, die monatliche Zulage von 50 Euro auf 70 Euro anzuheben.

Das ist eine Verschlechterung des Angebots aus der 1. Verhandlungsrunde, welches wir selbstverständlich abgelehnt haben.