Betriebskrankenkassen

BKK LV Bayern 26.05.2014

BKK LV Bayern 26.05.2014

Hiermit dürfen wir über den aktuellen Stand der verschiedenen Tarifobjekte beim BKK Landesverband Bayern informieren:

Altersversorgungstarifvertrag

Der Tarifvertrag wurde von der Arbeitgeberseite gekündigt. Für alle Beschäftigten, die bis zum 31.12.2013 Mitglied bei ver.di wurden, gilt die Nachwirkung entsprechend dem Tarifvertragsgesetz. Bei der letzten Mitarbeiterbesprechung wurde von Frau Vorständin König mitgeteilt, dass sich für die Beschäftigten nichts ändern soll. Wenn dies bedeutet, dass sich nur der Finanzierungsweg ändert, können wir sehr schnell zu einer Einigung kommen. Sollten jedoch auch Änderungen bei der Höhe der Leistungen bei Rentenbeginn angestrebt werden, sieht die Situation anders aus. ver.di wird dem Arbeitgeber neue Verhandlungstermine übermitteln.

Entgelterhöhungen 2014      

Diese Tarifverhandlungen stecken im Moment in der Sackgasse, da die Arbeitgeberseite Veränderungen im Manteltarifvertrag wünscht und hierüber ein Junktim herstellt. Eine solche Verknüpfung lehnt ver.di ab. Nachdem von Seiten des Arbeitgebers mehrfach die sehr gute und erfolgreiche Arbeit der Beschäftigten des Landesverbandes ausdrücklich gelobt wurde (siehe Mitgliedschaften weiterer Kassen), ist es an der Zeit hier auch entsprechend finanziell dieses Lob umzusetzen. Wir werden dem Arbeitgeber einen neuen Verhandlungstermin vorschlagen.

Abfindungstarifvertrag

Der Tarifvertrag wurde von der Arbeitgeberseite gekündigt. Für alle Beschäftigten, die bis zum 31.12.2012 Mitglied bei ver.di wurden, gilt die Nachwirkung entsprechend dem Tarifvertragsgesetz. Aktuell finden zu einem neuen Abfindungstarifvertrag keine Verhandlungen statt. Die Arbeitgeberseite hatte vorschlagen, die tariflich festgelegten Abfindungssummen im Falle betriebsbedingter Kündigungen zu reduzieren. Die ver.di-Tarifkommission konnte diesem Angebot nicht folgen. 

Manteltarifvertrag

Im Manteltarifvertrag ist keine Altersgrenze vorgesehen, bei deren Erreichen ein Beschäftigter automatisch aus den Diensten des Landesverbandes ausscheidet. Dies bedeutet aktuell, dass jeder Beschäftigte auch nach dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze weiter arbeiten kann (jedoch nicht muss). Das Arbeitsverhältnis muss – wenn ein Beschäftigter mit Erreichen seiner Altersgrenze und der Rentengewährung ausscheiden möchte – per Eigenkündigung oder Aufhebungsvertrag – beendet werden. Der Arbeitgeber möchte in den Manteltarifvertrag eine feste Altersgrenze entsprechend der gesetzlichen Regelungen einfügen.