BITMARCK

Vergleich der Tarifabschlüsse

Welcher Tarifabschluss ist besser?

Vergleich der Tarifabschlüsse

Zunächst einmal gilt ja in unserem Land Vertragsfreiheit. Das heisst für Ihr Arbeitsverhältnis, dass Sie sich aussuchen können, ob ein Tarifvertrag auf Sie angewendet wird oder nicht. Bisher haben Sie es natürlich geschehen lassen, denn Sie bekamen ja im Zweifel immer mehr, als wenn Sie keinen Tarifvertrag gehabt hätten. Nun gibt es aber zwei Tarifverträge in der BITMARCK Unternehmensgruppe. Und da lohnt es sich schon genauer hinzuschauen.

Auf den ersten Blick sind 2% +2%= 4% und damit wäre der GdS-Abschluss tatsächlich besser als unsere 3,6% Da es hier aber nicht um einfache Mathematik geht, sondern darum, wie viel die Beschäfitgten am Ende im Portemonaie haben lohnt sich ein detaillierter Vergleich.

Fällt man unter den ver.di-Tarifvertrag bekommen Sie pro € 1.000,00 Gehalt in den nächsten 24 Monaten 24 x € 30,00 und 12 x € 6,18, also insgesamt € 794,16 mehr in einem Zeitraum von 24 Monaten.

Beim GdS- Tarifvertrag bekommen Sie 21 x € 20,00 und 12 x € 20,40, also insgesamt € 664,80

Ein Vergleich alleine der linearen Anhebungen zeigt also schon den Vorteil einer ver.di-Mitgliedschaft und eines Streikes auf. Mehr Infos in der Tabelle weiter unten.

- mehr gibt es auch bei den Einmalzahlungen  -€1.500,00 statt € 450,00

 Die Einmalzahlungen gibt es nur für die Streikenden, da wir unsere gesamte Strategie auf Hamburg aufgebaut hatten. Wir finden, wer streikt sollte auch tatsächlich belohnt werden. Deswegen gibt es mit der Einnmalzahlung je nach VG und Erfahrungsstufe ein zusätzliches PLUS von 2,12% bis zu 8% im Jahr 2013. Für Azubis bedeutet die Einmalzahlung ein zusätzliches Gehaltsplus von ca. 17%

P.S. die € 450,00 der GdS gilt für Teilzeit nur anteilig und für Azubis gar nicht! Aber selbst wenn Sie die € 450,00 bekommen und die Einmalzahlung von ver.di nicht, fahren Sie ab einem Jahreseinkommen von € 42.000,00 mit unserem ver.di-Abschluss besser.

- einen KITA-Zuschuss hatte die GdS nicht nur nicht gefordert, sondern sie hat ihn auch nicht abgeschlossen

- eine Anrechnung der Erfahrungsstufen wollte und konnte die GdS in den Verhandlungen auch nicht erreichen. Inzwischen wurde wohl nach gebettelt (nachverhandelt)

-Besitzstände wurden durch ver.di geschützt, durch die GdS verraten und für alle Zukunft verkauft. Sollten Sie also mit dem GdS-Abschluss in 2013 besser fahren, weil Sie dort € 450,00 bekommen und bei ver.di nicht, sollten Sie auf jeden Fall auch an die Jahre 2014, 2015, 2016... denken.

-Die Begrezung der Rufbereitschaft wurde durch ver.di in die Verhandlungen eingebracht, ähnlich wie auch schon bei der gkv informatik. Auch dies gehört zur Richtigstellung dazu.

-das Alleinstellungsmerkmal der GdS bei der Sprinterprämie und bei der Zusatzerfahrungsstufe dürfen sie gerne behalten. Tarifverträge sind dazu da um Standards zu setzen und nicht um den Arbeitnehmer um mehr Geld betteln zu lassen. Hieran lässt sich besonders gut erkennen, warum es zwei Gewerkschaften gibt. Denn wir verfolgen unterschiedliche Ziele. Sozialabbau durch Besitzstandsklau und das Begünstigen des Nasen-Prinzips überlassen wir gerne den Anderen!

Zwei Wochen Streik haben sich gelohnt wie jeder sehen kann!

DANKE an die streikenden Kolleginnen und Kollegen!!!