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Geheimnisvolle Wege des Vorstandes der DAK-Gesundheit …

Teilzeitbeschäftigte sollen bei der DAK-Gesundheit weiter benachteiligt werden

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 23.03.2017 (6 AZR 161/16) entschieden, dass Teilzeitbeschäftigten schon ab dem Überschreiten der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit Überstundenzuschläge zu zahlen sind. Entsprechende Anträge von Beschäftigten der DAK-Gesundheit wurden jedoch abgelehnt. Angeblich gelte das höchstrichterliche Urteil nicht für die DAK Gesundheit. Will der Vorstand auf Kosten der Teilzeitbeschäftigten den Verwaltungskostenhaushalt sanieren oder wird das Geld dann doch lieber für externe Beraterfirmen ausgegeben? Oder würde durch die Anwendung des BAG-Urteils bekannt werden, wie die tatsächliche Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten ist, weil die Postrückstände teilweise durch die Decke geschossen sind?

Andere Ersatzkassen haben auf das Urteil sofort reagiert und mit ver.di umgehend eine neue tarifliche Regelung getroffen, die das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes
entsprechend umsetzt. Inzwischen hat ver.di den Vorstand der DAK-G zu einer Klärung mit dem Ziel einer Neuregelung im Sinne der Teilzeitbeschäftigten aufgefordert.
Wir bleiben im Interesse unserer Mitglieder an der Angelegenheit dran.

Sollte es keine tarifliche Klärung geben wird ver.di den betroffenen Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich Rechtsschutz gewähren.

ver.di – Ihre Interessenvertretung – Stark in der DAK-Gesundheit