KKH

Tarifinfo KKH

Tarifinfo KKH

Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung vertagt

Die am Freitag, dem 9. Februar 2018, wieder aufgenommenen Verhandlungen wurden nach nur einer Gesprächsrunde ergebnislos vertagt.
Der Vorstand der KKH besteht auf

  • Eingriffen in die Leistungszusagen zu Lasten der Beschäftigten,
  • Veränderungen der demografischen Grundlagen (Sterbetafeln),
  • Absenkung der garantierten Verzinsung von 4%.

Das ist nach dem Willen der ver.di-Mitglieder bei der KKH, der ver.di-Tarif- und Verhandlungskommission jedoch nicht verhandelbar.

Für die KKH scheint die bestehende betriebliche Altersversorgung wie ein Existenz bedrohendes Damoklesschwert.
Für uns ist sie die erforderliche Absicherung für’s Alter.

Der Vorstand der KKH sieht sich in der ungemütlichen Situation, dass er ohne Zustimmung der Gewerkschaft nicht aus den Verpflichtungen, die sich aus den Anlagen 7 und 7A ergeben, herauskommt. Auch mit einer Kündigung der genannten Anlagen könnte er sich durch die Nachwirkung des Tarifvertrages nicht den eingegangenen Verpflichtungen entziehen. Die Kündigung des Tarifvertrages ist daher für den KKH-Vorstand keine denkbare Handlungsoption. Trotzdem verwarf der Vorstand der KKH sämtliche von ver.di gemachten Vorschläge als unzureichend und nicht zielführend.
Auf Grund dieser unüberbrückbaren Differenzen machen weitere Verhandlungen ohne erkennbare Fortschritte keinen Sinn. Dem Vorschlag des Vorstands der KKH, eine Lösung in einem Spitzengespräch zwischen der KKH und ver.di zu suchen, haben wir uns nicht verschlossen.
Dieses Spitzengespräch wurde zwischenzeitlich für den 23. März 2018 vereinbart. Die ver.di-Tarifkommission wird das weitere Vorgehen in einer Telefonkonferenz am 21. Februar 2018 erörtern.

Eure ver.di-Verhandlungskommission: Rosemarie Gindel, Andrea Odermatt, Manfred Klein, Peter Unsleber, Tobias Thalhofer, Georg Güttner-Mayer