Techniker Krankenkasse

TK - Weiterentwicklung des TKT

TK - Weiterentwicklung des TKT

Weiterentwicklung des TKT
Rückkehr von Teilzeitbeschäftigten in Vollzeit

Es gibt (fast) nichts, was man nicht besser machen könnte, das gilt auch für unseren Manteltarifvertrag bei der TK. Die ver.di-Tarifkommission befasst sich bei ihren Sitzungen immer wieder mit diesem Tarifvertrag, um ihn im Sinne der Beschäftigten weiterzuentwickeln.
So fehlt z. B. eine Regelung, die es Beschäftigten nach der Elternzeit ermöglicht, zeitlich befristet in Teilzeit zu arbeiten. Unbefristet in Teilzeit zu arbeiten ist bei der TK möglich und in der Regel kein Problem. Allerdings besteht - bis auf wenige Ausnahmen (z.B. § 26 a TKT Sterbebegleitung) - kein tariflicher Anspruch, später wieder die Arbeitszeit erhöhen zu können, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Die ver.di-Tarif-kommission möchte erreichen, dass Beschäftigte nach der Elternzeit einen tarifvertraglich abgesicherten Anspruch haben, nach der „familienpolitischen Teilzeit“ wieder in Vollzeit zurückzukehren, so wie dies in vielen Tarifverträgen bereits vereinbart wurde. Nachfolgend dazu als eine Möglichkeit die Regelung im Öffentlichen Dienst (TVöD):

§ 11 Teilzeitbeschäftigung
(1) 1Mit Beschäftigten soll auf Antrag eine geringere als die vertraglich festgelegte Arbeitszeit vereinbart werden, wenn sie
a) mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder
b) einen nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen
tatsächlich betreuen oder pflegen und dringende dienstliche bzw. betriebliche Belange nicht entgegenstehen. Die Teilzeitbeschäftigung nach Satz 1 ist auf Antrag bis zu fünf Jahre zu befristen. Sie kann verlängert werden; der Antrag ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der vereinbarten Teilzeitbeschäftigung zu stellen. Bei der Gestaltung der Arbeitszeit hat der Arbeitgeber im Rahmen der dienstlichen bzw. betrieblichen Möglichkeiten der besonderen persönlichen Situation der/des Beschäftigten nach Satz 1 Rechnung zu tragen.

ver.di hat dem Arbeitgeber den Vorschlag unterbreitet und seine Bereitschaft erklärt, den Tarifvertrag entsprechend weiterzuentwickeln oder eine solche Regelung in einem anderen Tarifwerk zu verankern.

Wir werden Sie weiter informieren.