Bundesagentur für Arbeit

ver.di HPR Aktuell 08/2021

Arbeitsverwaltung

ver.di HPR Aktuell 08/2021

Ausgabe von August 2021 mit den Informationen aus der letzten Sitzung des Hauptpersonalrats der BA
News Megafon Lautsprecher Illustration Peggy und Marco Lachmann-Anke, pixabay.com Die neue Ausgabe der HPR aktuell ist online!

Hier kommt die August-Ausgabe der „ver.di-HPR-Aktuell“ mit den Informationen aus der vergangenen Sitzung des Hauptpersonalrats (HPR) in der Bundesagentur für Arbeit (BA)!

Der Hauptpersonalrat hat in seiner ersten Präsenzsitzung nach zehn Monaten direkt den Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, eingeladen. In einem konstruktiv kritischen Dialog wurden aktuelle Themen miteinander besprochen.

Insbesondere die Haushaltslage ist nach den Kosten der Corona-Krise angespannt und stellt die BA vor Herausforderungen. Als Personalvertretung haben wir deutlich gemacht, dass vor allem die personelle Ausstattung zur Bewältigung der Folgen der Pandemie und zur Aufrechthaltung des operativen Geschäfts abgesichert werden muss. Es ist sogar ein Vorgriff auf den kommenden Personalhaushalt 2022 nötig, damit auslaufende Verträge eingearbeiteter Kolleginnen und Kollegen zumindest umgehend verlängert werden können.

Jedoch setzt sich der HPR weiter dafür ein, dass auch Stellen zur Verfügung gestellt werden, damit unbefristete Beschäftigung möglich ist. Eingearbeitete Kolleginnen und Kollegen müssen unbedingt gehalten werden, damit die Arbeit bewältigt werden kann.

Doch auch die Infrastruktur darf nicht unter dem Haushalt leiden. Die Rahmenbedingungen für uns Beschäftigte müssen stimmen. Beim Personal zu sparen, ist immer der falsche Weg. Deshalb benötigt die BA mittelfristig auch die vorübergehende Beitragssenkung der Arbeitslosenversicherung zurück. Nur so wird es machbar sein, dauerhaft einen auskömmlichen Haushalt aufzustellen.

Ein wichtiges, intensiv diskutiertes Thema war außerdem die angestrebte neue Dienstvereinbarung zum „Homeoffice“. Einig sind sich Vorstand und HPR darüber, dass beide Seiten zu einer Vereinbarung kommen wollen. Allerdings war der erste Entwurf des Arbeitgebers für die Personalvertretung nicht akzeptabel. Unter anderem zu starre Regelungen und fehlende Perspektiven zur Ausstattung bedeuten aus Sicht des HPR deutlichen Verbesserungsbedarf.

Als HPR kämpfen wir für eine moderne Regelung, die die Beschäftigteninteressen in den Vordergrund stellt. Das heißt nicht, dass unsere Dienstleistung in Präsenz darunter leiden darf. Jedoch ist Flexibilität und wenig administrativer Aufwand für unsere Kolleginnen und Kollegen nötig. Der HPR hat dem Vorstand der BA seine Vorstellungen bereits unterbreitet. Nun gilt es schnell zu einer praktikablen und guten Lösung zu kommen.

Lest dazu die vollständige August-Ausgabe mit allen Details zur Sitzung hier als kompaktes PDF:



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