Krankenversicherung

Finger weg vom Beitragseinzug!

Gesetzliche Krankenversicherung

Finger weg vom Beitragseinzug!

Unsere Fachgruppe informiert über den Vorschlag der BDA zum Einzug von Sozialversicherungsbeiträgen.
Mann Finger skeptisch Vorsicht ver.di Logo SplitShire, pixabay.com Wir bleiben dabei: Finger weg von den Beschäftigten der Krankenkassen!

Und täglich grüßt… nicht nur das Murmeltier. Auch einige Anliegen werden immer mal wieder aufgewärmt und aus den Archiven hervorgekramt...

Schlechte Ideen werden durch regelmäßiges Wiederholen nicht besser! Nicht erst in der Corona-Pandemie haben die Beschäftigten der gesetzlichen Krankenversicherungen mit hohem Engagement bewiesen, wie schnell und effizient sie sich auf neue Bedingungen einstellen können. Diese Kolleginnen und Kollegen nun als Kostentreiber und Bürokraten zu bezeichnen, ist eine Missachtung ihrer Leistung!

Werner Hölter, ehrenamtlicher Sprecher der ver.di-Bundesfachgruppe „Gesetzliche Krankenversicherung"
  • [In dieser Episode]
    Die Verlagerung des Einzuges der Gesamtsozialversicherungsbeiträge von den gesetzlichen Krankenkassen auf neu einzurichtende „zentrale Stellen“

  • [In tragischer „Hauptrolle“]
    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA): Mit ihrem Vorschlag für ein „unbürokratischeres und kostengünstigeres Verfahren zum Einzug von Sozialversicherungsbeiträgen“ hat die BDA aktuell ein Thema aufgewärmt, dass ver.di schon vor Jahren scharf kritisiert und entscheidend mitverhindert hatte.
  • [Letzte Folge verpasst?] Rückblende:
    Schon 2006 gab es gesetzgeberische Ansätze, den Krankenkassen den Beitragseinzug abzunehmen und sogenannte „Weiterleitungsstellen“ zu errichten. Der Arbeitgeber hätte sich in diesem Modell aussuchen dürfen, ob er die Beiträge von den einzelnen Krankenkassen oder von den zentralen Weiterleitungsstellen einziehen lässt.

  • [Hintergrund? Mehrwert?]
    Bis heute unbekannt. Folglich hatte u.a. die Intervention von ver.di seinerzeit Erfolg: Der Gesetzgeber stampfte das Projekt komplett ein.

Die ver.di-Meinung dazu könnte heute nicht eindeutiger sein als damals: Finger weg von den Beschäftigten der Krankenkassen!

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Das war so. Das ist so. Das bleibt so.

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