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Tarifinfo KKH: Kompromiss zur bAV

Gesetzliche Krankenversicherung

Tarifinfo KKH: Kompromiss zur bAV

Bei den Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung liegt nun ein Ergebnis vor.
Vorsorge Rente Altersversorgung Wilfried Pohnke, pixabay.com Als Gewerkschaft müssen wir die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erhalten.

Kompromiss bei den Verhandlungen mit der KKH zur betrieblichen Altersversorgung (Anlage 7b) gefunden, Gehaltstarifverhandlungen folgen in Kürze.

Die kapitalgedeckten Systeme sind im Gegensatz zu den umlagefinanzierten Systemen der betrieblichen Altersversorgung in einer tiefgreifenden Krise. Sie können das Zinsversprechen, das sie einst abgaben, schon länger nicht mehr einlösen.

Um die zugesagten Leistungen zu finanzieren, müssen es statt Zinsen und Zinseszinsen nun Sanierungsbeiträge richten. Dies führt zu höheren Beiträgen bei Arbeitgebern und Beschäftigten.

Als Gewerkschaft sind wir in der Verantwortung, die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, gerade vor dem Hintergrund sinkender gesetzlicher Renten, zu erhalten und gleichzeitig die Sanierungsbeiträge auf einem für die Beschäftigten erträglichen Maß zu halten.

Vor diesem Hintergrund haben wir am 05. November 2020 mit der KKH einen Kompromiss zum Anstieg der Sanierungsbeiträge ausgehandelt, die Sanierungsbeiträge zur betrieblichen Altersversorgung (Anlage 7b) steigen bis 2024 auf:

  • 2,33% Arbeitgeberanteil und
  • 1,57% Arbeitnehmeranteil,
  • der Gesamtbeitrag für Arbeitnehmer*innen beträgt dann 2,98%. 

Der Tarifvertrag ist erstmals kündbar zum 31. Dezember 2024. Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich, spätestens bis August 2024 die Wirksamkeit der Regelungen zu überprüfen.

Die vom Aktuar der Hamburgischen Pensionsverwaltung errechneten Sanierungsbeiträge werden im Verhältnis 60:40 vom Arbeitgeber und den Arbeitnehmer*innen getragen.

Wir haben die Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung und die Gehaltstarifverhandlungen entkoppelt. Die Gehaltstarifverhandlungen finden am 11. November 2020 statt. Wir hoffen auf eure Unterstützung!

Für ver.di verhandelten Marc Böttcher, Rosemarie Gindel, Anja Schumann, Peter Unsleber, Dr. Oliver Dilcher, Rolf Behrens und Michael Aschenbach.

Mehr Details zum Download, gerne auch zum Weiterverteilen an eure Kolleginnen und Kollegen:


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